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Meister Van Ty Tran

Meister Van Ty Tran ist stolz auf seine bisherige Leistung, was aber nicht heißt, dass er auf diesem Stand stehen bleiben möchte. Aufgewachsen ist Meister Vanty in dem asiatischen Land Laos. Ein Land mit starker Tradition, einer festgeschriebenen Hierarchie, Unterordnung, Respekt und Disziplin. Aber nicht immer bedeutet dies Gerechtigkeit. Zu groß ist der Unterschied zwischen Arm und Reich. Obwohl er dort in besseren Verhältnissen aufgewachsen ist, kam er mit diesen Regeln der Gesellschaft nicht klar.
Im Alter von sechs Jahren verließ Meister Vanty sein Elternhaus und schloss sich einer Gruppe von Straßenkindern an. Dort begann sein erster Kontakt mit Kampfsport. Mit sieben Jahren war er richtig gut geworden und gewann Kämpfe gegen wesentlich Ältere.
Damit aus dem Jungen aber einmal etwas besseres wird, schickte ihn sein Vater nach Deutschland zu Verwandten. Er ging auf die Schule und zeigte dort immer sehr gute Leistungen. Durch Ausländerfeindlichkeit, die auch er zu spüren bekam, waren sein einziger Ausweg: Kämpfe.
Mit zunehmender Reife entschied er sich seine Aggressionen durch Bodybuilding und Jogging abzubauen, trainierte aber heimlich Kampfsport weiter.
Durch einen guten Freund kam er zum Taekwondo-Training bei Meister Santos Zeca. Hier fand er alles, was er brauchte. Bereits im Mai 1999 erreichte Meister Vanty den Titel Berliner Meister. Ein Jahr später erkämpfte er sich den Titel Deutscher Vizemeister (WTF), Anfang September Vizeeuropameister (WTF) und am 30.09.2000 konnte Meister Vanty seinen besonders großen Sieg feiern, den Titel Weltmeister (WTF). Durch intensives Training und viel Disziplin war Meister Vanty nun der Sieg sicher. Darauf folgten die Titel Deutscher Meister (WTF) 2001 und ebenso 2003. Seit Anfang des Jahres 2003 ist Meister Vanty Danträger. Er hat sich eine kleine Gruppe aufgebaut, die er selber trainiert.